Hintergrundfunktionen
Tapeten sind eine Art Verkleidungsmaterial, das zur Verkleidung von Innenwänden in Wohngebäuden und öffentlichen Gebäuden verwendet wird. Heutzutage ist das Tapezieren von Wänden auf der ganzen Welt beliebt und dank der Verbesserung ihrer Produktionstechnologie ist es möglich, Wände mit beliebigen Mustern und Texturen zu bedecken. Jeder wird etwas Interessantes für sich finden!
Weitere Informationen! Moderne Tapeten werden aus langlebigen Materialien hergestellt, die eine langjährige Nutzung garantieren. Sie sind in vielen interessanten Mustern und Farben erhältlich, die Sie je nach Bedarf auswählen können.

Sie sind ein modisches Element der Innenarchitektur und unterstreichen die Einrichtung perfekt. Manchmal können Sie damit einen Effekt erzielen, den keine anderen Dekorationselemente erzielen können.
Welche Tapetenarten gibt es?
Derzeit finden Sie eine große Auswahl an verschiedenen Tapetenarten im Angebot. Dazu zählen nicht nur die einst beliebten Papiertapeten, sondern auch Vinyl-, Vlies- und Glasfasertapeten.
Hauptarten von Tapeten:
- Papier;
- Vinyl;
- Textil;
- Umwelttapeten;
- aus Fiberglas gefertigt.
Zu den Wandtapeten zählen auch Fototapeten. Sehr oft zeigen sie Landschaften, Nachahmungen natürlicher Materialien (z. B. Ziegel oder Marmor) sowie andere Motive. Geprägte Tapeten sind eine besondere Art. Sie bestehen aus Papier mit einem eingeprägten dreidimensionalen Muster. Aus diesem Grund ist ihre Oberfläche konvex.
Papier ist ein ausgezeichneter Wärmeisolator, reduziert den Wärmeverlust und verleiht tapezierten Wänden eine angenehmere Haptik im Vergleich zu gestrichenen Wänden. Bevor Sie sich für eine bestimmte Tapetenart entscheiden, sollten Sie sich mit deren Eigenschaften vertraut machen, um die beste Option auszuwählen, die den Eigenschaften des Raums am besten entspricht. Aufgrund der Tatsache, dass es verschiedene Arten von Tapeten gibt, kann dieses dekorative Element in jedem Raum des Hauses verwendet werden.
Welche Tapete soll man wählen?
Papiertapeten sind die günstigste Lösung und seit vielen Jahren bekannt. Für sie spricht neben dem Preis auch die große Auswahl an Modellen. Papiertapeten lassen Wände atmen und eignen sich daher auch für Wohnungen von Allergikern.

Sie eignen sich nicht für die Küche oder das Badezimmer, da sie nicht feuchtigkeitsbeständig sind und Schmutz nicht von ihrer Oberfläche entfernt werden kann. Die dünne Struktur des Materials erfordert zudem Geschick beim Kleben. Mit Leim getränkte Tapeten, insbesondere einschichtige Tapeten, können leicht reißen.
Eine Art Papiertapete ist die Acryltapete, deren Oberfläche mit einer dünnen Schicht Acrylschaum bedeckt ist. Aufgrund ihrer geringen Kratzfestigkeit gehören sie jedoch langsam der Vergangenheit an.
Vinyltapeten lassen sich leichter sauber halten und sind resistent gegen Beschädigungen und Flecken. Sie haben eine erstaunliche Vielfalt an Designs. Es gibt Modelle aus Hartvinyl und Schaumstoff. Die ersten sind relativ dünn, sodass sie auf glatten Wänden besser aussehen. Sie sind außerdem sehr widerstandsfähig gegen mechanische Beschädigungen. Letztere wiederum sind unübertroffen bei der Maskierung von Wandfehlern.

Beide Arten von Vinyltapeten sind wasserdampfundurchlässig und daher ideal für die Küche oder das Badezimmer. Ihre Fähigkeit, Schmutz zu entfernen, macht sie in Fluren, Fluren und öffentlichen Bereichen unübertroffen. Vinyltapeten sind außerdem feuerfest.
Allerdings erschwert ihre dicke Struktur die Installation. Die ideale Lösung wäre eine Vinyltapete auf Vliesstoff, die auf eine mit Leim getränkte Wand geklebt wird. Solche Tapeten nehmen kein Wasser auf und der Tapeziervorgang selbst ist einfach und effektiv.
Ihr unbestrittener Vorteil ist auch die einfache Entfernung von der Wand – sie lösen sich nicht auf und lösen sich bei leichter Nässe perfekt von der Oberfläche. Dadurch funktionieren sie nicht nur auf nassem Putz, sondern auch auf Trockenbauwänden.
Auch Textiltapeten erfreuen sich in den letzten Jahren zunehmender Beliebtheit. Ihre äußere Schicht besteht aus Naturfasern – meist Leinen, Seide, Baumwolle oder künstlichen Fasern: Viskose oder Polypropylen. Die Basis ist meist Vliesstoff, seltener Papier. Sie fühlen sich angenehm an und haben in den meisten Fällen ein luxuriöses Design. Auch in öffentlichen Gebäuden werden sie gerne eingesetzt.
Eine Variante klassischer Textiltapeten ist das Aufbringen eines konvexen Musters mit der Textur von Wildleder, wodurch Sie einen dreidimensionalen Effekt erzielen können. Dadurch wirkt die Tapete unkonventionell und äußerst exklusiv. Es gibt auch selbstklebende Tapeten, die nach dem Entfernen der Schutzfolie direkt an der Wand angebracht werden können und keinen Kleber erfordern.

Sie kaschieren perfekt poröse Untergründe, kleine Dellen oder Absplitterungen im Putz. Gleichzeitig sorgen sie für eine gute Belüftung der Wände. Wir dürfen jedoch nicht vergessen, dass diese Tapetenart eine angemessene Pflege erfordert. Sie sind zart und kratzfest und eignen sich daher am besten für das Schlaf- oder Wohnzimmer.
Ökologische Tapeten , die aus recycelten Materialien hergestellt werden und eine kurze biologische Abbauzeit aufweisen, tragen zum Schutz der Umwelt bei. Sie enthalten Papier- und Textilfasern, Holzmehl und Hilfsstoffe. Sie sind mit einem dünnen Latexaufdruck überzogen, sodass kleine Verschmutzungen von ihrer Oberfläche entfernt werden können.
Eine Besonderheit ökologischer Tapeten ist ihre Fähigkeit, die Luftfeuchtigkeit im Raum zu regulieren und so die Entstehung von Schimmel an den Wänden zu verhindern. Sie lassen die Wände atmen. Sie sind ideal für das Wohnzimmer, Schlafzimmer oder Kinderzimmer. Mittlerweile sind auf dem Markt umweltfreundliche Tapeten erhältlich, die ohne Kleber auskommen. Sie müssen sie lediglich leicht mit Wasser besprühen und dann an der Wand montieren. Interessant ist, dass Tapeten dieser Art innerhalb von sechs Monaten abmontiert und an eine andere Stelle der Wand verschoben werden können.
Glasfasertapeten machen sie äußerst langlebig. Ihre Lebensdauer wird auf bis zu 30 Jahre geschätzt.
Interessant! Glasfasertapeten können überstrichen werden. Dadurch haben wir von Zeit zu Zeit die Möglichkeit, den Wänden ein völlig anderes Aussehen zu verleihen, ohne dass Materialien demontiert und die Oberflächen der Wände geebnet werden müssen. Durch die Verwendung hochwertiger Farben können Sie das Innendesign bis zu sieben Mal ändern.
Der Vorteil dieser Tapetenart ist ihre Feuchtigkeitsbeständigkeit, wodurch sie problemlos in der Küche oder im Badezimmer angebracht werden kann. Die Eigenschaften des Materials verhindern zudem die Bildung von Schimmel. Sie tragen auch dazu bei, die rissige Struktur der Wand zu schützen und Unebenheiten und Mängel im Putz perfekt zu überdecken.

Glasfasertapeten sind aufgrund ihrer Kratzfestigkeit auch im öffentlichen Raum – Schulen, medizinischen Einrichtungen und Krankenhäusern – unverzichtbar. Allerdings erfordert diese Tapetenart viel Erfahrung bei der Verlegung. Es ist notwendig, einen speziellen, sehr dicken und starken Kleber zu verwenden, und Sie müssen auch bedenken, dass Glasfasern die Haut der Hände reizen und sie schwer zu entfernen sind, da sie mit der Wandoberfläche verschmelzen.
Eine Alternative zur Glastapete kann Rauphase sein. Dabei handelt es sich um eine zum Überstreichen vorbereitete Tapete, daher ist sie meist in Weiß erhältlich. Dank seiner Dicke können Sie die Porosität von Wänden perfekt verbergen und Dellen und Risse abdecken. Auch das Anbringen von Tapeten ist kein Problem. Es besteht aus zwei oder drei Lagen Papier mit dazwischen liegenden Holzspänen, die für ein besonderes Muster und eine besondere Struktur sorgen. Außergewöhnlich langlebig und dämpft Geräusche perfekt.
Wie wähle ich das richtige Hintergrundbild aus?
Welche Art von Tapete Sie wählen, hängt von mehreren Faktoren ab. Der wichtigste davon ist der Zweck des Raumes, in dem sie verwendet werden.

Die Küche und das Badezimmer sind die spezifischsten Innenräume. Hier herrschen hohe Luftfeuchtigkeit und hohe Temperaturen. Daher sind nicht alle Tapetenarten für sie geeignet. Am besten wählen Sie Vinyl, geprägt oder Glasfaser.
Beachten Sie! Für das Schlaf- und Wohnzimmer eignen sich alle Tapetenarten. Die Gefahr einer Fleckenbildung an den Wänden ist in diesen Räumen gering. Dort gibt es auch nicht viel Luftfeuchtigkeit. Viele Menschen entscheiden sich für Papier- oder Vliestapeten. Für eine wirkungsvollere Gestaltung solcher Innenräume werden Textiltapeten verwendet.
Für das Wohn- und Kinderzimmer empfiehlt es sich, Tapeten zu wählen, die leicht zu reinigen und unempfindlich gegen Beschädigungen sind. Die aus Vinyl funktionieren sehr gut. Zum Entfernen von Schmutz genügt ein trockenes Tuch.
Bevor Sie sich für eine Tapete entscheiden, sollten Sie auch auf deren Design achten. Es muss an die gesamte Umgebung angepasst werden. Ein weiterer Faktor ist die Größe des Raumes. Tapeten mit großen Grafiken sind für kleine Innenräume nicht zu empfehlen, da sie den Raum voluminöser und kleiner erscheinen lassen, als er tatsächlich ist.


